Besonders lesenswert: Das Ende der Gerechtigkeit – ein Richter schlägt Alarm

von Jens Gnisa, Vorsitzender des Deutschen Richterbundes

Jens Gnisa konnte nicht mehr schweigen, denn täglich erlebte er, wie der Rechtsstaat durch die Politik ausgehöhlt wird und sich deshalb normale Bürger in unserem Land nicht mehr sicher fühlen. Sie misstrauen dem Staat, sehen sich aber in Kleinigkeiten drangsaliert: Falsch parken wird geahndet, Steuerbetrüger lässt man laufen, Haftbefehle werden nicht vollstreckt, das Ausländerrecht zeigt eklatante Schwächen. Gnisa schildert, wie die Unabhängigkeit des Rechtsstaates, einer der Grundpfeiler unserer Demokratie, massiv beschädigt wird. So begründet Gnisa bereits auf seinem Buch-Umschlag eindringliche Forderungen.

Gnisa spricht die mangelnde innere Sicherheit, Rechtsverstöße durch die Politik und populistische Ausweichmanöver an, wenn es um die Verantwortung für die Bürger dieses Staates geht. Für Gnisa besteht kein Zweifel, dass der zentrale Eckpfeiler unserer Gesellschaftsordnung, der Rechtsstaat, in Gefahr ist.

Es läuft etwas schief, meint er, denn es sind rechtsfreie Räume entstanden und der Staat weicht zurück. Gnisa behandelt alle Gebiete, die heute den Bürger verunsichern wie

  • die neuen Risiken durch Flüchtlinge - ein Gefühl oder eine echte Gefahr,
  • den Fehdehandschuh, den der Terror der Demokratie zugeworfen hat,
  • Toleranz für Scharia und Rechtsboykott,
  • die Unterschätzung der der Clans und Reichsbürger,
  • neue Formen der Kriminalität und vieles mehr.

Gnisa analysiert unser Misstrauen bis ins Detail und stellt fest, dass 2.000 Richter und Staatsanwälte fehlen und zeigt schließlich auf, was sich bei Politik, der Justiz und auch uns selbst ändern muss, wenn der Rechtsstaat gerettet werden soll.

Das 288 Seiten umfassende Buch, erschienen im Verlag Herder, kann jedem zur Lektüre besonders empfohlen werden, wer auf Gerechtigkeit hofft und nicht resignieren will.

ISBN: 978-3-451-37729-7, Preis: 24,00 €